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FALANGAINVEST
Visualisierung des Rechenzentrumsareals NextGenDC in Rudniki mit Hallen und Energiekern.

NextGenDC

Ein Rechenzentrum, das seine eigene Forschung beherbergt.

Rolle in der Gruppe
Rechenzentrumsareal mit eigenem Forschungs- und Entwicklungsblock
Phase
Investitionsvorschlag · vor Baubeginn
Standort
Rudniki
900MW
Zielkapazität des Areals
746Mio. €
Investitionsbedarf
15MW
IT-Last des ersten Moduls
unter 1,25
Ziel-PUE des ersten Moduls

Kontext

Ein Forschungsblock im Inneren des Rechenzentrums

Anders als übliche Rechenzentren integriert NextGenDC einen eigenen Block für Forschung und Entwicklung.

Die Stärke von NextGenDC liegt darin, Spitzenforschung mit realem Betrieb zu verbinden. Jede Säule adressiert ein grundlegendes Problem des Betriebs eines modernen Rechenzentrums, und jede wird unmittelbar im Areal überprüft.

Gebäude und Infrastruktur

Das erste Modul des Areals

ObjektFunktionParameter
BO 01Serverhallen4 000 m², IT-Last 15 MW, Dichte 40–50 kW pro Rack
BO 02Energiekern2 500 m², Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen, UPS, Notstromaggregate (Diesel/Gas mit Umstellung auf Wasserstoff/Biogas); Gesamtleistung 50 MW
BO 03Kühlzentrum1 800 m², Free Cooling und Immersionskühlung, COP über 6,5, Ziel-PUE unter 1,25
BO 04Forschungsblock2 900 m², Labore für Algorithmenentwicklung, KI-Tests und Simulation des digitalen Zwillings
BO 05Verwaltung1 200 m², Büros, Helpdesk und Kundenbereiche

Diese Zahlen beschreiben das erste Modul. Das Areal in Rudniki ist auf einen Ausbau von 100 MW bis zu einer Gesamtkapazität von 900 MW ausgelegt.

Technologie

Woraus die Anlage besteht

IT-Infrastruktur

480 Blade-Server und 72 GPU-Knoten; Speicher über NVMe-SAN, Hybrid-Arrays und LTO-9-Bandbibliotheken; Backbone-Switching mit 400 GbE, SDN und vollständiger A/B-Redundanz; Next-Generation-Firewalls, IDS/IPS und ein SIEM mit KI-Unterstützung.

Energieinfrastruktur

Transformatoren 22/110 kV, modulare UPS und Notstromaggregate mit 48 Stunden Autonomie; Einbindung in ein Smart Grid mit der Fähigkeit zur Rückspeisung; Strategie zur Umstellung auf erneuerbare Brennstoffe.

Kühlung

Sechs wassergekühlte Einheiten mit 1,5 MW und vier luftgekühlte Reserveeinheiten mit 1 MW; CRAH- und In-Row-Flüssigkeitskühlung für Hochleistungsracks; mehr als 600 Sensoren für die dynamische, KI-gestützte Temperaturregelung.

Sicherheit

Mehrschichtiger Schutz: Biometrie, RFID, Sicherheitsschleusen und KI-gestützte Videoüberwachung; redundante Glasfaseranschlüsse über getrennte Anbieter; Brandschutz mit VESDA und Inertgasen.

Forschungskomponente

Was im Areal entwickelt wird

Intelligenter Scheduler

KI-Werkzeug für die prädiktive Orchestrierung von Lasten.

Algorithmenentwicklung

Klassisches Machine Learning in Verbindung mit neuromorphen Verfahren und von Quantenberechnungen inspirierten Ansätzen.

Integrationslabor

Prüfung der Interoperabilität über IoT-, Edge- und Cloud-Systeme hinweg.

Ontologische KI-Orchestrierung

Übergeordnetes Orchestrierungssystem, das Infrastruktur, Lasten, Energie und Sicherheitsprozesse im Kontext versteht und steuert.

Säulen der Lösung

Drei Säulen, ein Betriebssystem

  1. 1

    Intelligenter Scheduler

    Herkömmliche Rechenzentren kämpfen mit unvorhersehbaren Lasten und Nachfragespitzen, und die Planung erfolgt überwiegend noch manuell — das verschwendet Ressourcen und erhöht die Kosten. Der intelligente Scheduler führt eine KI-gestützte prädiktive Steuerung der Jobs ein, die Ressourcen anhand der aktuellen und der erwarteten Nachfrage zuweist, und bindet CI/CD-Pipelines so ein, dass neue Dienste ohne Ausfall und ohne manuellen Eingriff ausgerollt werden.

  2. 2

    Algorithmenentwicklung

    Den Kern eines autonomen Rechenzentrums bilden Algorithmen, die lernen, sich anpassen und reagieren. Diese Säule verbindet Machine Learning, am Gehirn orientierte neuromorphe Modelle und Techniken des Quantencomputings, um den Energieverbrauch zu optimieren, Störungen vorherzusagen, bevor sie eintreten, und Cyberbedrohungen ohne menschliches Eingreifen zu begegnen — der Übergang von reaktivem Betrieb zu einer sich selbst korrigierenden Infrastruktur.

  3. 3

    Integrationslabor

    Die dritte Säule ist der Rahmen, der alles zu einem Ökosystem verbindet und das Zusammenspiel von IoT-Geräten, Edge-Knoten, Cloud-Schichten und der darunterliegenden Hardware sicherstellt. Es ist eine Testumgebung, in der neue Technologien unter realen Bedingungen geprüft werden, bevor sie in Betrieb gehen — damit die Infrastruktur skalierbar und für Kommendes gerüstet bleibt.

SWOT-Analyse

Worin das Projekt stark und worin es angreifbar ist

Stärken

Einzigartige Verbindung von Infrastruktur und Forschung; hohe Autonomie und KI-gestützte Orchestrierung; ESG-konformer Entwurf und niedriges PUE; strategische Lage in Mitteleuropa.

Schwächen

Hohe anfängliche Investitionskosten; Komplexität des parallelen Betriebs von Rechenzentrum und Forschung; Abhängigkeit von langfristigen Partnerschaften; die schnelle technologische Entwicklung kann Komponenten überholen.

Chancen

Zweistelliges Wachstum der Märkte für KI und Edge; Mangel an lokaler Kapazität in Mitteleuropa; EU-Programme zur Förderung grüner und digitaler Infrastruktur; Partnerschaften mit Telekommunikation und Wissenschaft.

Risiken

Markteintritt globaler Anbieter; Volatilität der Energiepreise; geopolitisches und regulatorisches Risiko; schnelle technologische Veralterung.

Schema der SWOT-Analyse des Projekts NextGenDC mit vier Quadranten aus dem Buch von Falanga Invest.
Die SWOT-Analyse in der Darstellung des Buches.

Was tatsächlich über das Ergebnis entscheidet

Von allem Vorstehenden entscheiden zwei Punkte über den Ausgang; der Rest ist nachrangig.

  • Netz: Ein unterzeichneter Netzanschlussvertrag macht aus einem Grundstück ein Grundstück mit Energie und ist der größte einzelne Wertsprung.

  • Bauplanungsrecht: Ohne Änderung des kommunalen Plans lässt sich rund die Hälfte der Fläche überhaupt nicht bebauen.

  • Globaler Wettbewerb und Energiepreise spielen eine Rolle, verändern aber die Rendite; diese zwei Punkte entscheiden darüber, ob das Projekt überhaupt existiert.

Finanzplan

Investitionsvorschlag

Investitionsbedarf
746 Mio. €
Mittelverwendung
Bau, IT-Infrastruktur, Forschung und Entwicklung, Expansion
Exit-Optionen
IPO, strategischer Verkauf oder langfristig ertragbringendes Asset
Schema der Finanzierungsstruktur des Projekts NextGenDC aus dem Buch von Falanga Invest.
Die Finanzierungsstruktur gemäß dem Buch.

Zusammenfassung des Finanzmodells

Finanzkennzahlen für den Zeitraum 2025–2035 und Ergebnisse der Bewertung.

KennzahlWert
Umsatz4,81 Mrd. €
EBITDA4,56 Mrd. €
Netto-Cashflow3,54 Mrd. €
CAPEX979 Mio. €
AmortisationAb dem Jahr 2028, Rückfluss innerhalb von sechs Jahren
IRRDeutlich über dem WACC von 8–9 %
EVA8,71 Mrd. € kumuliert
DCF-Eigenkapitalwert16 Mrd. €, risikoadjustiert 13,6 Mrd. €

Ergebnisse des Finanzmodells aus der Machbarkeitsstudie v1.1.

Überblick

Wesentliche Angaben

Areal
Rudniki; Ausbau von 100 MW bis zu einer Gesamtkapazität von 900 MW
Erstes Modul
Fünf Objekte BO 01–BO 05, IT-Last 15 MW, Gesamtleistung des Energiekerns 50 MW
Betriebsparameter
Dichte 40–50 kW pro Rack, Ziel-PUE unter 1,25, COP der Kühlung über 6,5
Forschung
Eigener Block mit 2 900 m²: Algorithmenentwicklung, KI-Tests und Simulation des digitalen Zwillings
Investitionsbedarf
746 Mio. € für Bau, IT-Infrastruktur, Forschung und Entwicklung sowie Expansion
Exit-Optionen
IPO, strategischer Verkauf oder langfristig ertragbringendes Asset

Die Ergebnisse des Finanzmodells beruhen auf der Machbarkeitsstudie v1.1. Es handelt sich um Modellwerte, nicht um Zusagen und nicht um Prognosen einer erzielten Wertentwicklung.

Die Details liegen im Datenraum

Investmentstudien, Vertragsdokumentation und der Datenraum werden qualifizierten Anlegern nach einem Erstgespräch und der Unterzeichnung einer NDA zugänglich gemacht.

Unverbindliches Gespräch

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